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Baden-Württemberg

ASF-Bundeskonferenz wählt Claudia Schöning-Kalender in Bundesvorstand

Die diesjährige ASF-Bundeskonferenz fand vom 17. bis 19. Juni 2016 auf dem Messegelände in Magdeburg statt. Motto war "Mehr! Respekt, Gerechtigkeit, Solidarität"

Mehr als 200 Delegierte waren nach Sachsen-Anhalt gekommen, darunter 15 aus Baden-Württemberg,

Elke Ferner MdB (Saarland) wurde als ASF-Bundesvorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Claudia Schöning-Kalender (Mannheim), die dem Bundesvorstand seit 2010 angehört, wurde mit einem überzeugenden Ergebnis (über 84 %) zu einer der vier Stellvertreterinnen gewählt. Weitere Stellvertreterinnen sind Agnes Allroggen-Bedel (Rheinland-Pfalz), Ulrike Häfner (Brandenburg) und Cornelia Östreich (Schleswig-Holstein). Weiterhin gehören dem Bundesvorstand 16 Beisitzerinnen an.

Mit großem Applaus wurde die bisherige stellv. Bundesvorsitzende Evelyne Gebhardt MdEP (Schwäbisch Hall) verabschiedet, die dem Bundesvorstand lange Jahre angehört hatte, u.a. als Sprecherin der Antragskommission.

Nein heißt Nein: Wir fordern einen besseren Schutz der sexuellen Selbstbestimmung! – Gemeinsame Presseerklärung von ASF

Anlässlich des Gesetzentwurfs zur Verbesserung des Schutzes der sexuellen Selbstbestimmung haben am Mittwoch, den 27.04.2016, Mitglieder der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gemeinsam mit den weiblichen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion ein ExpertInnengespräch zur Reform des Sexualstrafrechts durchgeführt. Hierzu erklären die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Elke Ferner und die Bundesvorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands (FU) Annette Widmann-Mauz:
 
Es gibt leider immer wieder Fälle, in denen Frauen vergewaltigt oder sexuell genötigt werden, ohne dass die Täter aufgrund der heutigen Rechtslage dafür bestraft werden können. Deshalb ist der vorliegende Gesetzentwurf zur Reform des Sexualstrafrechts ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Das ExpertInnengespräch hat jedoch gezeigt, dass auch mit dem vorgelegten Regierungsentwurf nicht alle Schutzlücken im Sexualstrafrecht geschlossen werden können. Solange es weiterhin auf die Widerstandsfähigkeit und nicht den Willen des Opfers ankommt, bleiben Schutzlücken bestehen. Die ExpertInnen waren sich einig: Wir brauchen einen Grundtatbestand, der jede nicht-einvernehmliche sexuelle Handlung unter Strafe stellt.

Für eine gerechte Mütterrente

Die Verbesserung der sogenannten Mütterrente wurde am 23. Mai 2014 vom Deutschen Bundestag als Teil des Rentenpakets beschlossen und ist am 1. Juli 2014 in Kraft getreten. Seither erhalten Mütter für Kinder, die vor 1992 geboren sind, 2 Entgeltpunkte, für nach 1992 geborene Kinder dagegen 3 Entgeltpunkte.

Verschiedene Verbände, wie z.B. der Deutsche Frauenrat, und Gewerkschaften haben dies als einen ersten Schritt gesehen, fordern aber seit vielen Jahren eine Gleichbehandlung der Kindererziehungszeiten bei der Rente.

Dazu wurde eine Fraueninitiative ins Leben gerufen. Bis zum 1. Juni haben Sie Gelegenheit, die Aktion mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

„Berufe mit Zukunft - Was ist meine Arbeit wert?“

Gemeinsame Erklärung von ASF und AfA zum Equal Pay Day am 19. März

„Die Lohnlücke in Deutschland und speziell in Baden-Württemberg ist immer noch viel zu hoch. Damit sind wir weiterhin unter den Schlusslichtern in Europa bzw. an letzter Stelle in Deutschland“, betonen die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) und der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg, Andrea Schiele und Udo Lutz. Darauf mache der Equal Pay Day (EPD) aufmerksam, der dieses Jahr am 19. März begangen wird.

Aufruf zum Internationalen Frauentag 2016

Frauen brechen auf!

Vor über 100 Jahren wurde der erste Internationale Frauentag begangen. Dazu erklärt Andrea Schiele, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg:

„Damals wie heute kämpfen Frauen weltweit an diesem Tag für ihre Rechte und für die Gleichberechtigung. Zum Internationalen Frauentag 2016 wollen wir gemeinsam aufbrechen!