SPD Frauen

Baden-Württemberg

ASF: Betreuungsgeld schafft falsche Anreize

„Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg sieht sich in ihrer ablehnenden Haltung zum Betreuungsgeld bestätigt“, kommentierte die ASF-Landesvorsitzende Anette Sorg eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Dortmund und des Deutschen Jugendinstituts. Die schwarz-gelbe Vorgängerregierung hatte das Betreuungsgeld auf Drängen der CSU gegen großen Widerstand vor einem Jahr beschlossen. Es wird für Kinder zwischen dem 15. Lebensmonat und dem dritten Lebensjahr gezahlt, ab 1. August erhöht es sich von bisher 100 auf dann 150 Euro monatlich.

Mehr Frauen in den Landtag: AsF stellt Kampagne „70 Wahlkreise – 70 Frauen!“ vor

Die AsF Baden-Württemberg stellte am heutigen 1. April 2014 auf einer Pressekonferenz in Stuttgart ihre Kampagne „70 Wahlkreise – 70 Frauen!“ vor. Die Kampagne entstand mit dem festen Willen den Frauenanteil im baden-württembergischen Landtag zu erhöhen und nachdem absehbar war, dass die grün-rote Landesregierung trotz ihrer Mehrheit keine Wahlrechtsreform auf den Weg bringen wird.

„Heute kann ich hier stolz verkünden: In jedem der 70 Landtagswahlkreise wird eine SPD-Frau eine Kandidatur für den Landtag anstreben!“, eröffnete die AsF-Landesvorsitzende Anette Sorg die Pressekonferenz.

Der internationale Frauentag bleibt ein Kampftag!

Zum Internationalen Frauentag am 8. März erklären die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD Baden-Württemberg:

Auf Initiative der Sozialistin Clara Zetkin wurde im Jahr 1911 zum ersten Mal ein Frauentag in Deutschland gefeiert. Die damalige Hauptforderung war die Einführung des Frauenwahlrechts. Der Frauentag war von Beginn an ein Tag des Kampfes für die Gleichstellung von Frauen. Heute können wir mit Stolz auf das zurück blicken, was engagierte Frauen und Männer bereits erkämpft haben, daher darf der internationale Frauentag nicht zu einem Jubel- und Gedenktag verkommen. „Bis zur tatsächlichen Gleichstellung von Frauen in allen Teilen der Gesellschaft gibt es noch einiges zu tun.“, stellt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, Anette Sorg fest. „Der Frauentag bleibt deshalb auch ein Tag des Kampfes.“

An den Interessen der Frauen in Baden-Württemberg vorbei!

Stellungnahme der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) Baden-Württemberg zu Meldungen, die Änderung des Landtagswahlrechts sei vom Tisch.

Die AsF Baden-Württemberg hat keinerlei Verständnis dafür, dass kein ernsthafter Versuch unternommen wird, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, das Landtagswahlrecht zu ändern, mit dem Ziel den Frauenanteil im Landtag zu erhöhen. SPD und Grüne haben hier die historische Chance, etwas auf den Weg zu bringen, was 58 Jahre CDU-Politik nicht fertig gebracht hat.

ASF-Landesdelegiertenkonferenz: Erfolgreich, verjüngt und inhaltlich stark!

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Baden-Württemberg konnte auf ihrer Landesdelegiertenkonferenz in Freiburg auf zwei erfolgreiche Jahre zurückblicken. Es wurde deutlich: Die Frauen bewegen die Partei!

Bewegung hatte die Partei nötig. Nach wie vor ist das öffentliche Erscheinungsbild der Partei stark männlich dominiert. Das liegt auch daran, dass vor allem der Frauenanteil bei den Mandatsträger*innen auf allen politischen Ebenen gering ist. Um dies zu ändern, forderten die SPD-Frauen ein Reißverschlussverfahren bei der Aufstellung aller SPD-Listen und die Änderung des Landtagswahlrechts. Trotz großer Widerstände setzten sich die ASF-Anträge auf den Landesparteitagen durch und tragen damit unmittelbar dazu bei, mehr Frauen in Parlamente zu bekommen. Mit Stolz blickt die ASF deshalb auf die baden-württembergischen SPD-Abgeordneten des neu gewählten Bundestags – exakt die Hälfte sind weiblich!