SPD Frauen

Baden-Württemberg

Dr. Claudia Schöning-Kalender zur stellv. ASF-Bundesvorsitzenden gewählt

Bei der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), die am vergangenen Wochenende in Magdeburg stattgefunden hat, wurde Dr. Claudia Schöning-Kalender aus Mannheim als stellvertretende Bundesvorsitzende in den ASF-Bundesvorstand gewählt. Schöning-Kalender, die dem ASF-Bundesvorstand bereits seit 2010 angehört, tritt damit die Nachfolge von Evelyne Gebhardt an, die nicht mehr kandidiert hatte.

„Berufe mit Zukunft - Was ist meine Arbeit wert?“

Gemeinsame Erklärung von ASF und AfA zum Equal Pay Day am 19. März

„Die Lohnlücke in Deutschland und speziell in Baden-Württemberg ist immer noch viel zu hoch. Damit sind wir weiterhin unter den Schlusslichtern in Europa bzw. an letzter Stelle in Deutschland“, betonen die Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) und der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Baden-Württemberg, Andrea Schiele und Udo Lutz. Darauf mache der Equal Pay Day (EPD) aufmerksam, der dieses Jahr am 19. März begangen wird.

Aufruf zum Internationalen Frauentag 2016

Frauen brechen auf!

Vor über 100 Jahren wurde der erste Internationale Frauentag begangen. Dazu erklärt Andrea Schiele, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg:

„Damals wie heute kämpfen Frauen weltweit an diesem Tag für ihre Rechte und für die Gleichberechtigung. Zum Internationalen Frauentag 2016 wollen wir gemeinsam aufbrechen!

ASF und AfA: Gleichstellung besser im Alltag verankern

 

Zur gestrigen Verabschiedung des Chancengleichheitsgesetzes im Landtag erklären die Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), Andrea Schiele, und der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), Udo Lutz:


„ASF und AfA begrüßen die Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes als einen „Schritt in die richtige Richtung“. Nach einem langen und schwierigen Weg ist das Gesetz nun doch noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet worden. Darin enthalten sind Verbesserungen bei den Freistellungsmöglichkeiten für Gleichstellungsbeauftragte und ihren Stellvertretungen. Das Thema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf wurde aufgenommen. Davon profitieren auch Männer. Nichtsdestotrotz hätten wir uns gewünscht, dass Sanktionsmöglichkeiten geschaffen werden, wenn eine Verwaltung Chancengleichheit nicht wirklich ernst nimmt. Daran gilt es weiterzuarbeiten.“

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November

Fahnenaktion der ASF an der SPD-Landesgeschäftsstelle in Stuttgart

Unrecht und Gewalt an Frauen geschieht tagtäglich überall auf der Welt – auch bei uns! Am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, suchen wie an jedem Tag im Jahr in ganz Deutschland mehrere hundert Frauen Zuflucht in einem Frauenhaus. Sie fliehen vor der Gewalt ihres Partners, häufig vor der Gewalt des Vaters ihrer Kinder gemeinsam mit den Kindern. Solange sie den Täter nicht offiziell anzeigen, wird seine Tat weder verfolgt noch offiziell verurteilt.

Es dauerte lange, bis sogenannte häusliche Gewalt überhaupt in das allgemeine Bewusstsein dringen konnte. Und noch heute wird es in vielen Ländern dieser Welt als Privatsache angesehen, wenn innerhalb der Familie Gewalt an Frauen geschieht. Mit dem Slogan „Das Private ist politisch“ wurde dieses Tabu vor Jahrzehnten in Deutschland durch die Frauenbewegung gebrochen. Dennoch geschieht die Gewalt weiterhin, Frauen fliehen davor ins Frauenhaus, doch lassen sie sie meist ungesühnt aufgrund ihrer emotionalen und häufig ökonomischen Bindung an den Täter.