SPD Frauen

Baden-Württemberg

Rede bei der Kundgebung Roma haben kein "sicheres Herkunftsland"

Sa, 13.09.2014, 12 Uhr, Schloßplatz Stuttgart

Andrea Schiele,stellvertretende Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen

Wir haben hier heute schon Viel dazu gehört, dass respektvoller Umgang mit Menschen die aus ihrer Heimat flüchten selbstverständlich sein sollte. Dass es für den Umgang mit ihnen keine Rolle spielen sollte, woher diese Menschen kommen, warum und auf welchem Weg sie bei uns Zuflucht suchen.

Und dass sie einen Anspruch auf gründliche, individuelle Prüfung ihres Asylantrags haben.

SPD-Frauen fordern Landesregierung auf weiteren sicheren Herkunftsstaaten nicht zuzustimmen

Die baden-württembergische Landesregierung wird am 19. September im Bundesrat über eine Erweiterung der sicheren Herkunftsstaaten um Serbien, Mazedonien und Bosnien-Herzegowina abstimmen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Baden-Württemberg (AsF) fordert die grün-rote Landesregierung auf, diesem Gesetz die Zustimmung zu verweigern und dem im Koalitionsvertrag verankerten Grundsatz „Humanität hat Vorrang“ gerecht zu werden.

ASF fordert paritätisch besetzte EU-Kommission

Die stellvertretende ASF-Bundesvorsitzende Evelyne Gebhardt unterstützt die Forderung der ASF Schleswig-Holstein nach einer paritätisch besetzten EU-Kommission:  „Die Hälfte der europäischen Bevölkerung ist weiblich. Das muss sich endlich auch in der Europäischen Kommission niederschlagen. Es gibt ohne jeden Zweifel genügend qualifizierte Frauen in den EU-Mitgliedstaaten“.

Lesen Sie hier den Offenen Brief der ASF Schleswig-Holstein.

ASF: Betreuungsgeld schafft falsche Anreize

„Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) Baden-Württemberg sieht sich in ihrer ablehnenden Haltung zum Betreuungsgeld bestätigt“, kommentierte die ASF-Landesvorsitzende Anette Sorg eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Dortmund und des Deutschen Jugendinstituts. Die schwarz-gelbe Vorgängerregierung hatte das Betreuungsgeld auf Drängen der CSU gegen großen Widerstand vor einem Jahr beschlossen. Es wird für Kinder zwischen dem 15. Lebensmonat und dem dritten Lebensjahr gezahlt, ab 1. August erhöht es sich von bisher 100 auf dann 150 Euro monatlich.

ASF-Bundeskonferenz 2014 in Karlsruhe

Buko-Delegation2014Vom 20. bis 22. Juni 2014 fand die Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in der Karlsruher Stadthalle statt. Das Motto in diesem Jahr lautete "Zeit zum Leben - Zeit zum Arbeiten". Baden-Württemberg war mit einer 15-köpfigen Delegation vertreten.

Elke Ferner (Saarland) wurde als ASF-Bundesvorsitzende für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Ihre Stellvertreterinnen sind Evelyne Gebhardt (mit dem Traumergebnis von 93.7 %), Agnes Allroggen-Bedel (Rheinland-Pfalz) und Eva Brackelmann (Sachsen). Erfreulich aus baden-württembergischer Sicht, dass auch Dr. Claudia Schöning-Kalender (als Beisitzerin) in ihrem Amt bestätigt wurde.